Gartenentwässerung München – Entwässerung und Drainage im Garten gegen Staunässe

Steht nach dem Regen Wasser im Garten?

Drainage, Mulde, Rigole: Gartenentwässerung mit Plan in München.

Nach dem ersten Starkregen steht das Wasser auf dem Rasen, und die Terrasse wird zur Pfütze. Eine durchdachte Gartenentwässerung leitet es dorthin, wo es versickern kann.

Galabau München plant und baut Drainagen, Versickerungsmulden und Rigolen in München und Umgebung.

Hier lesen Sie, woher Staunässe kommt, welche Lösung passt, was in München gilt und was es kostet.

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Vor dem Haus rauscht der Verkehr. Hinter der Hecke soll Ruhe sein.

Doch die Hecke hat Lücken, und im Rasen wächst mehr Moos als Gras.

Wir pflegen, bepflanzen und gestalten Ihren Garten, damit Sie dort wirklich abschalten.

Woran erkennen Sie, dass Ihr Garten zu nass ist?

Pfützen, die nach einem Tag noch stehen, sind das erste Zeichen. Moos im Rasen, gelbe Halme und faulende Wurzeln folgen.

Oft kommt das Wasser nicht vom Himmel, sondern vom Dach, von der Einfahrt oder vom höher gelegenen Nachbarn.

Treffen zwei oder mehr Punkte zu, lohnt es sich, den Garten zu entwässern.

Ursachen für Staunässe im Garten

Meist ist der Boden zu dicht. Lehm oder ein beim Hausbau festgefahrener Untergrund lassen das Wasser nicht durch.

München liegt auf der Münchner Schotterebene, deren Kies Wasser gut ableitet. Nach dem Hausbau ist der Boden im Garten aber oft so verdichtet, dass davon wenig ankommt.

Auch ein falsches Gefälle von Terrasse oder Weg kann der Grund sein. Dann läuft das Wasser zum Haus statt in den Garten.

Ist der Boden lehmig und dicht, kann Regenwasser nicht abfließen. Steht dazu das Grundwasser hoch, sammelt sich das überschüssige Wasser am tiefsten Punkt im Garten.

Nach einem Starkregen kommt es dann schnell zur kleinen Überschwemmung. Läuft das Wasser Richtung Gebäude, drohen Schäden am Haus.

Welche Entwässerung passt zu Ihrem Garten?

Die Lösung richtet sich nach Boden, Wassermenge und Platz. Oft ist eine Kombination am besten.

Boden lockern und verbessern

Bei leichter Staunässe reicht oft eine Tiefenlockerung. Sand und Kompost werden eingearbeitet, damit der Boden wieder Wasser aufnimmt.

Drainage im Garten: Drainagerohre richtig verlegen

Landschaftsgärtner verlegt im Rasen eine Drainage mit Kies, Vlies und Drainagerohr in einem Garten in München

Drainage im Rasen: Rohr im Kiesbett, rundum Vlies

Eine Drainage sammelt das Wasser in gelochten Rohren im Kiesbett, umhüllt von Vlies, und leitet es ab. Sie braucht Gefälle und ein Ziel, etwa eine Mulde oder einen Sickerschacht.

Ohne Ziel ist eine Drainage nur ein teures Rohr im Boden.

Für die Verlegung wird ein Graben ausgehoben. Das Drainagerohr aus Kunststoff ist mit kleinen Löchern versehen und liegt in einer Kiesschicht, damit das Wasser eindringen und abfließen kann.

Eine fachgerecht verlegte Drainage hält viele Jahre. Ohne Vlies ist das Rohr mit der Zeit verstopft, dann helfen nur Spülen oder ein neuer Einbau.

Versickerungsmulde

Bepflanzte Versickerungsmulde mit Gräsern und Iris im Vorgarten eines Doppelhauses, Kiesrinne vom Fallrohr, München

Versickerungsmulde: Regenwasser vom Dach versickert im Beet

Eine Mulde ist eine flache, bepflanzte Senke, in der Regenwasser langsam über den Oberboden versickert. Sie ist die einfachste und günstigste Form der Versickerung.

Rigole und Sickerschacht

Eine Rigole ist ein unterirdischer Speicher aus Kies oder Kunststoffblöcken. Sie nimmt das Wasser auf und gibt es nach und nach an den Boden ab.

Rigolen und Schächte kommen in Frage, wenn für eine Mulde kein Platz ist.

Durchlässige Beläge

Stellplatz aus Rasengittersteinen und Einfahrt mit breiten Fugen vor einem Einfamilienhaus in München

Rasengitter und breite Fugen: Das Wasser versickert, wo es fällt

Rasengitter, Pflaster mit breiten Fugen oder Kies auf Wegen und Stellplätzen lassen das Wasser direkt versickern. Mehr dazu unter Pflasterarbeiten in München.

Entwässerungsrinnen an Terrasse und Einfahrt

Eine Entwässerungsrinne fängt Oberflächenwasser direkt vor der Terrassentür oder Garage ab. Die Ableitung führt in eine Mulde, einen Sickerschacht oder mit Genehmigung der Münchner Stadtentwässerung in die Kanalisation.

Regenwasser versickern: Was gilt in Bayern und München?

In Bayern ist das Versickern von gesammeltem Regenwasser unter Bedingungen erlaubnisfrei (Niederschlagswasserfreistellungsverordnung). Das Wasser muss flächenhaft über eine belebte Bodenschicht versickern, und an eine Anlage dürfen höchstens 1.000 Quadratmeter befestigte Fläche angeschlossen sein.

Rigolen und Sickerschächte sind nur erlaubnisfrei, wenn eine flächenhafte Versickerung nicht möglich ist und das Wasser vorgereinigt wird. In Wasserschutzgebieten und auf Altlastenflächen gilt die Erlaubnisfreiheit nicht.

In München kommt die Stadtentwässerung dazu. Änderungen an der Grundstücksentwässerung, auch neue Versickerungsanlagen, brauchen die Genehmigung der Münchner Stadtentwässerung.

Bei Neubauten ist die Versickerung in München vorgeschrieben, bei Änderungen an der Grundstücksentwässerung auch für Altbauten.

Fachleute nennen das Regenwasserbewirtschaftung: Regenwasser wird versickert, gespeichert oder gedrosselt abgeleitet, statt direkt in die Kanalisation zu laufen.

Niederschlagswassergebühr in München sparen

Die Münchner Stadtentwässerung berechnet 1,77 Euro pro Quadratmeter und Jahr für die Fläche, deren Regenwasser in den Kanal fließt.

Das Rechenbeispiel der Stadt: Ein Grundstück mit 1.000 Quadratmetern und einem Abflussbeiwert von 0,5 zahlt 885 Euro im Jahr. Sickerschächte für rund 2.000 Euro haben sich nach gut zwei Jahren bezahlt gemacht.

Eine Regentonne allein reicht nicht. Die Gebühr entfällt erst, wenn die Fallrohre vom Kanal getrennt und verschlossen sind und Sie das beantragen. Details nennt die Münchner Stadtentwässerung.

Wer das Wasser lieber nutzt, sammelt es in einer Zisterne für die Gartenbewässerung.

Was kostet eine Gartenentwässerung in München?

Eine Drainage im Garten kostet meist 20 bis 60 Euro pro laufendem Meter. Den Preis bestimmen Boden, Tiefe und Zugang.

Eine Mulde ist meist günstiger als eine Rigole, braucht aber Platz. Für Sickerschächte nennt die Münchner Stadtentwässerung in ihrem Beispiel rund 2.000 Euro.

Was kostet 1 Meter Drainage?

1 Meter Drainage im Garten kostet meist 20 bis 60 Euro. Bei tiefem Graben, dichtem Lehm oder Handarbeit wird es teurer.

Gartenentwässerung vom Fachbetrieb in München

Landschaftsgärtner bespricht mit Hausbesitzern am Terrassentisch den Plan für eine Drainage im Garten, München

Beratung vor Ort: Woher kommt das Wasser, wohin kann es?

Eine gute Entwässerung beginnt mit dem Blick auf den Boden. Galabau München prüft Gefälle, Bodenbeschaffenheit und Wassermengen und schlägt dann die passende Entwässerung vor.

Sie bekommen alles aus einer Hand vom Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau: Bodenprüfung, Planung, Erdarbeiten und Bau.

Galabau München sieht sich an, woher das Wasser kommt und wohin es kann. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot zum Festpreis.

Liegt Ihr Garten am Hang, lohnt ein Blick auf die Hangbefestigung. Mauer und Entwässerung gehören dort zusammen.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich Wasser in meinem Garten ableiten?

Wasser im Garten leiten Sie über Gefälle, offene Rinnen oder eine Drainage in eine Versickerungsmulde, eine Rigole oder einen Sickerschacht ab. Welche Lösung passt, hängt von Boden und Wassermenge ab. Galabau München plant die Gartenentwässerung für Ihr Grundstück in München.

Wie tief muss eine Drainage im Garten sein?

Unter Rasen liegen Drainagerohre meist 30 bis 50 Zentimeter tief, unter Beeten und Gehölzen tiefer, mit mindestens 0,5 Prozent Gefälle. Entscheidend ist, in welcher Schicht der Boden das Wasser staut. Galabau München legt Tiefe und Gefälle in München vor Ort fest.

Wann macht eine Drainage keinen Sinn?

Eine Drainage macht keinen Sinn, wenn das Wasser kein Ziel hat oder nur die oberste Bodenschicht verdichtet ist. Dann helfen eine Mulde, Lockern oder Bodenverbesserung mehr. Galabau München prüft in München, was Ihr Garten wirklich braucht.

Ist es erlaubt, Regenwasser auf dem eigenen Grundstück zu versickern?

In Bayern ist das Versickern von Regenwasser erlaubnisfrei, wenn es flächenhaft über eine belebte Bodenschicht versickert und höchstens 1.000 Quadratmeter befestigte Fläche angeschlossen sind. In München braucht eine neue Versickerungsanlage zusätzlich die Genehmigung der Stadtentwässerung. Galabau München klärt das für Sie.